Jüdische Nachbarn

Sonderausstellung vom 06.07. bis 17.10.

Was wissen wir heute von Menschen jüdischen Glaubens, die bis 1933 ganz selbstverständlich als Nachbarn in der Stadt und auf dem Lande gelebt haben?

Heute verbindet  man das europäische Judentum vor allem mit der Shoah während des sogenannten „Dritten Reiches“, doch Sitten, Gebräuche und Alltag jüdischer Menschen sind heute den allermeisten fremd. Dabei hat das Judentum seit gut 2000 Jahren die europäische Kultur mitgeprägt.

Das Projekt „Jüdische Nachbarn“ in Nordrhein-Westfalen möchte über eine Sonderausstellung und Unterrichtsmaterialien die Vielfalt jüdischen Lebens vor der NS-Herrschaft vor allem jungen Menschen näher bringen. Schwerpunkte bilden Lebensläufe von jüdischen Menschen, die im Rheinland und in Westfalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Städten und auf dem Lande lebten.

Das Projekt wurde vom „Geschichtsort Humberghaus“ in Dingden und vom Netzwerk „Erziehung nach Auschwitz“ in Kooperation mit dem „German Desk“ in Yad Vashem und mit Unterstützung der Bezirksregierungen erarbeitet. Die in Vogelsang vom 6. Juli bis zum 17. Oktober gezeigte Sonderausstellung kann auch von Schulen, aber auch anderen Institutionen ausgeliehen werden. Unterrichtsmaterialien können auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Die Vogelsang IP gemeinnützige GmbH plant in der Zeit nach dem Sommerfeien auch Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer.

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