Zwangsarbeiter im Kreis Euskirchen

Polnische Zwangsarbeiter am Gemünder Marienplatz, markiert durch das „Polenkennzeichen“ auf der Kleidung (Bild: Fotostudio Mertens, Gemünd / Sammlung F.A. Heinen, Schleiden)

Sonderausstellung im Herbst in Vogelsang

Zwangsarbeiter im Kreis Euskirchen – Eine Sonderausstellung des Kreises Euskirchen in Zusammenarbeit mit F.A. Heinen, Dietrich Schubert und der Vogelsang IP gemeinnützige GmbH

Die regionale Geschichte der Zwangsarbeit war noch bis vor gut 10 Jahren ein wenig beachtetes Thema in der Nordeifel. Erst durch die Aktivitäten und Veröffentlichungen regionaler Forscher wurde das Schicksal vieler Kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sichtbar und auch das Ausmaß von Zwangsarbeit in der Region deutlich.

Die Sonderausstellung befasst sich sowohl mit den Einsatzbereichen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Land- und Forstwirtschaft oder in der Industrie, als auch mit deren vielfach katastrophalen Lebensumständen und Einzelschicksalen bis hin zur Ermordung.

Aber auch der heutige Zustand der Standorte von Zwangsarbeiterlagern, deren Geschichte oft in Vergessenheit geraten ist, wird in großformatigen Fotos dokumentiert.

Zur Ausstellung ist ein Begleitprogramm geplant.

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